Heinrich Roßmargk

Heinrich Roßmargk

Heinrich Roßmargk

HEINRICH war ein Bürger aus Zwickau, der vermutlich aus den etwas besseren Kreisen der Stadt stammte. Heinrich lebte in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts und wurde wahrscheinlich um 1250 geboren. Bis 1278 trägt er von Burggraf Meinherr III. von Meißen Güter in Hohendorf zu Lehen. Diese werden zurückgegeben und Meinherr III. schenkt sie 1278 dem Kloster Grünhain.

Heinrich war somit ein sogenannter „Einschildritter“ im Dienste seines Lehnsherren und damit Inhaber des 7. Heerschildes (siehe Heerschildordnung Sachsenspiegel). Der 7. Heerschild bezeichnete freie Vasallen, die nicht mehr dem Adel angehörten und nur noch Lehen empfangen aber nicht mehr weiter verleihen durften. Weiterhin waren diese Lehen nicht vererbbar, d.h. diese Lehnsmänner waren nur noch passiv lehnsfähig.

Von Heinrich wissen wir nur durch die Urkunde des Burggrafen von Meißen aus dem Jahr 1278.

Text: Ralf J.

Bürgerwappen kamen erst später auf.

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